Pressemitteilung „Betriebliches Gesundheitsmanagement“

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zeigt Wirkung
Krankenstand sinkt auf 1%

Krankheitsbedingte Fehlzeiten sind für Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine erhebliche Belastung. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements der Gebäudereinigung Wasserle aus Kaufering wird der Krankenstand des Unternehmens jährlich ausgewertet. Das übernimmt die AOK als Krankenkasse für uns, bei der rund 80% der Belegschaft versichert ist.

 

Der Krankenstand der Gebäudereinigungsbranche bundesweit liegt bei 5,6 %. Für die Wasserle GmbH errechnet sich ein Krankenstand von nur 1%. Damit hat sich das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr (1,4%) nochmal verbessert. Dabei sind die Versicherten pro Arbeitsunfähigkeitsfall im Durchschnitt 7 Tage krank, der Bundesdurchschnitt liegt bei 13,5 Tagen in der Gebäudereinigung. Damit liegt die Gebäudereinigung Wasserle in der Auswertung erheblich unter dem Durchschnitt der Branche.

Dieses hervorragende Ergebnis führt Firmenchef, Markus Wasserle, darauf zurück, dass ihm die Gesunderhaltung seiner Kolleginnen und Kollegen besonders wichtig ist, was durch zahlreiche Maßnahmen gefördert wird. Die häufigste Krankheitsart in der Branche sind Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems. Daher hat sich das Unternehmen vor 2 Jahren für die Betriebsmitgliedschaft aller Mitarbeiter im Fitnessstudio entschieden. Regelmäßiges Muskeltraining, insbesondere im Rückenbereich, sorgt für Stabilität in den Bewegungsabläufen während der Reinigung. Hilfsmittel, wie Reinigungswägen und ergonomisches Werkzeug unterstützen das rückenschonende Arbeiten. Und wenn es doch einmal im Rücken zwickt, sorgt eine Massagetherapeutin mit ihren monatlichen Massagen für Milderung, um Verspannungen bereits im Anfangsstadium zu beheben.

Die zweithäufigste Krankheitsart sind psychische Erkrankungen. Das Führungsteam der Wasserle GmbH ist Verfechter der selbstbestimmten Arbeitsweise. Wer seinen Urlaubsantrag 6 Wochen vor Urlaubsbeginn einreicht, bekommt ihn automatisch genehmigt. Auch wer kurzfristig einen Tag frei braucht, wendet sich an seinen Vorgesetzten und es wird alles daran gesetzt, dies zu ermöglichen, um Privatleben und berufliche Anforderungen mit möglichst geringem Druck zu verbinden.

Das Wasserle‘sche Gesundheitsmanagement umfasst jedoch weit mehr. Jede einzelne Maßnahme zielt auf die Gesunderhaltung der Kolleginnen und Kollegen ab: Jährlicher Tag der Gesundheit, Wasserspender, gesundes, kostenfreies Frühstück, Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt, Erste-Hilfe-Kurse, in Kürze freien Eintritt in die Kletterhalle und dem dazugehörigen Kursprogramm, sowie die individuelle, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung. Im weiteren Sinne gehört auch die eingeführte Vertrauensarbeitszeit dazu. Sie schenkt den Kolleginnen und Kollegen die Freiheit, die im Arbeitsvertrag vereinbarten Stunden frei einzuteilen. Familienfreundlichkeit wird ebenfalls großgeschrieben: Junge Mütter können beispielsweise auch vom Home-office aus arbeiten. Das Arbeitsunfähigkeitsprofil zeigt, das Unternehmen ist auf dem richtigen Weg und wird diesen weiterführen.