Akkus aufladen

 

Das vergangene Jahr war geprägt von großen neuen Projekten, die meine Leistung forderten: um die Gründung der neuen Firma „Kletterei“ habe ich mich im ersten Halbjahr intensiv gekümmert. Das zweite Halbjahr wurde von der Koordination eines erfreulichen Auftrages mit 19 neuen Objekten, in denen die Wasserle GmbH inzwischen Reinigungsdienstleistungen erbringt, dominiert.

Schon im Sommer habe ich eine Auszeit für Januar geplant, denn ich wusste, dass ich diese Zeit der Regeneration brauchen würde und dass dies ein guter Zeitpunkt ist. So habe ich also wieder einen Urlaub an meinem Lieblingsurlaubsland gebucht: Namibia. Einen Nachtflug entfernt, nur eine Stunde Zeitverschiebung, trockene Wärme, Natur, Tiere, sonst Nichts…

Weil ich hier schon einige Male war, ist die Ankunft in Windhoek fast wie „nach Hause kommen“. Land und Leute kommen mir vertraut vor und ich genieße den Moment, aus dem Flughafen herauszukommen, den dicken Winterpulli auszuziehen und die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren.

Mit der Sicherheit, dass die Firma, dank unserem hervorragendem Team, auch ohne meine körperliche Anwesenheit, reibungslos läuft, verreist es sich leichter. In den 10 Stunden Flug konnte ich mir das Smartphone bereits abgewöhnen. Aber zur Not bin ich natürlich trotzdem erreichbar.

Dieses Mal ging unsere Route in den Norden, zum Etosha-Nationalpark. Mit einem Leihwagen samt Allradantrieb, natürlich in weiß, wie fast alle Autos hier – der Hitze wegen. Schon auf dem Weg dort hin, haben wir tolle Naturwunder erlebt und sind den wilden Tieren ganz nah gekommen. Während dem Aufenthalt lasse ich mich beeindrucken von diesem Kontinent und wie er fast ohne Wasser überleben kann. Meine Gedanken sind dann im Hier und Jetzt.
Meistens. WLAN gibt es in einigen Unterkünften und mit etwas Glück baut das Handy auch eine Verbindung auf. Ich schaue dann kurz in mein Emailpostfach und stelle entweder zufrieden fest, dass es leer ist – oder freue mich insgeheim, wenn ich eine offene Frage des Teams kurz beantworten kann.

Und zu guter letzt: Meine Frau sagt, dieser Urlaub hier hat Honeymoon-Charakter und er gefällt ihr besser als unsere Flitterwochen damals auf dem Campingplatz.