Als Junge fand ich es cool, der Sohn vom Chef zu sein

Ab einem Alter von 6 Jahren kann ich mich daran erinnern, wie es war, als mein Vater seine Firma geführt hat und ich somit der Sohn vom Chef war. Ich habe ab dieser Zeit einiges von ihm gelernt –  Positivbeispiele und negative. Insbesondere habe ich von meinem Vater gelernt, wie man mach Rückschlägen aufsteht und weitermacht. Deshalb ist einer meiner Grundsätze auch: „Niemals aufgeben“, den mein Team der Münchner Gebäudereinigung Wasserle auswendig kennt.

 

Schon in der ersten Klasse habe ich mir vorgenommen, später einmal eine eigene Firma zu gründen. Ich wollte nicht selbstständig sein, sondern ein großes Unternehmen aufbauen, in dem viele Menschen zusammenarbeiten. Wahrscheinlich lag es daran, dass die Mitarbeiter meines Vaters mich von Anfang an ernst genommen haben und mich als „Junior-Chef“ gesehen haben.

 

Einige Jahre später, in meiner frühen Jugend, habe ich das Pferdekutschenfahren gelernt und bald darauf Fahrkurse für unsere Kunden gegeben. Dabei hat es mir großen Spaß gemacht, eine Autoritätsperson für die Pferde zu sein und parallel anderen was beizubringen. Den Umgang mit Verantwortung habe ich also schon früh gelernt und ich übernehme sie bis heute gerne. Wenn ich jetzt so die Gebäudereinigung Wasserle mit ihrem Sitz in München betrachte, kann ich sagen, die Firma hat sich genau so entwickelt, wie ich es immer haben wollte. Und daran arbeiten wir bis heute. Im Jahr 2025 werden wir 500 Mitarbeitern eine berufliche Heimat geben.

 

Wenn ich jetzt meine eigenen Kinder so sehe, wie gerne sie in meinem Alltag mit mir verbringen, weiß ich, woher sie es haben! Je älter sie werden, umso mehr Verantwortung übertrage ich ihnen. Es bringt mich zum Schmunzeln und macht mich stolz, wenn Benedikt verstanden hat, wie ein Ablauf auf der Baustelle zu sein hat und dann unseren Mitarbeitern  verantwortungsbewusst ihre Aufgaben erklärt. Manchmal bekommt er davon einen Höhenflug und lässt zum Beispiel gegenüber seinen kleineren Geschwistern den „bösen Chef“ raushängen. Ich erkläre ihm dann ausführlich, was ein guter Chef ist: Er sieht seine Mitarbeiter als Kollegen, fördert, unterstützt und kann sich auch zur rechten Zeit entschuldigen.  Dazu sind auch alle Führungskräfte unseres Gebäudereinigungsunternehmens in München angehalten.