Die Schattenseite der Sonne

Unsere Glasreiniger haben auf die Frage, warum sie ihren Job lieben, geantwortet: „weil wir immer im freien arbeiten können“. Die Glasreinigungssaison geht bei uns von März bis November. Das ist die Zeit, in der mit gutem Wetter und damit viel Sonneneinstrahlung zu rechnen ist. Zu viel Sonne kann Hautkrebs verursachen. Ohne Schutzvorkehrungen sind Beschäftigte, die häufig im Freien arbeiten, besonders gefährdet. Glasreiniger laut Studien um den 1,7-fachen Wert erhöht, als bei Menschen, die im geschlossenen Raum arbeiten.

Besonders schädlich sind die UV-Strahlen der Sonne, aufgrund des Ozonlochs. Übermäßige UV-Strahlung kann akute und auch chronische Schäden verursachen. Bekanntester Vertreter: der Sonnenbrand.

Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Sonnenempfindlichkeit. Sie wird durch vier verschiedene Hauttypen mit unterschiedlichen Eigenschutzzeiten beschrieben. Damit liegen unsere Glasreiniger schon im Vorteil, denn die meisten von ihnen sind Kurden und haben einen dunklen Hauttyp.

Trotzdem – uns ist wichtig: Wer im Freien arbeitet, sollte sich rechtzeitig und angemessen vor starker UV-Strahlung schützen. Und wir helfen unseren Kollegen dabei!

Unser Betriebsarzt der BG BAU untersucht alle Glasreiniger – auch auf verdächtige Hautveränderungen. Auch eine regelmäßige Selbstuntersuchung trägt zur Früherkennung bei. Da ich weiß, dass viele unserer Kolleginnen und Kollegen den Blog regelmäßig lesen, hier noch mal eine Aufstellung der Dinge, die wir anbieten oder unterstützen:

  • Kopfbedeckung ist Arbeitskleidung und wird gestellt
  • Pausen im Schatten verbringen ist möglich
  • Kein Arbeiten mit freiem Oberkörper
  • Arbeitskleidung aus schweißdurchlässigem, aber UV-undurchlässigem Gewebe
  • Auf Wunsch Polo statt T-Shirt, zum Nackenschutz
  • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor wird gestellt
  • Sonnenbrillen
  • Getränke

In diesem Sinne hoffe ich, dass wir die schönen Seiten unseres Berufs – das Arbeiten im Freien – genießen können und dabei unsere Gesundheit erhalten bleibt.