Eine Überschrift fürs Leben

Eine Sache eint meine vielfältigen Engagements: Ob es die Kolleginnen und Kollegen in der Firma sind, unsere Auszubildenden, meine Projektarbeit mit Jugendlichen, der Einsatz in der SPD. Sie alle haben ein Ziel – meine Herzensangelegenheit: Menschen entwickeln. Es macht mir unsagbar viel Freude und schenkt mir Kraft, wenn ich Menschen in meinem Umfeld dabei begleiten kann, wie sie sich entwickeln. Wenn ich sehe, wie sie noch mehr aus ihren Potenzialen herausholen und ihre Stärken erkennen und weiterentwickeln.

 

Im besten Fall kann ich sogar Inspiration oder Anstoß für sie sein, zu überlegen und später festzulegen, was denn ihr persönliches Ziel im Leben ist. Denn so fällt es leichter, sich dahingehend zu entwickeln und über sich hinaus zu wachsen. Schließlich bin ich auch über Umwege zu meinem Lebensmotto gekommen. Vom Landmaschinenmechaniker auf dem Land zum Gründer einer Gebäudereinigung und nun zum Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens mit Wirkungsradius rund um München.

Alle Ehrenämter, großen beruflichen Vorhaben und dem Einsatz für die SPD oder mein Amt als Kreishandwerksmeister: Mein gesamtes Wirken steht immer unter dem Stern, den Menschen in meiner Umgebung, die Möglichkeiten aufzuzeigen, sich zu entwickeln und im besten Falle, dazu beizutragen.

 

Deshalb zielen meine großen Projekte, wie die Ausbildungsmesse auch auf dieses Thema ab. Wenn die Jugendlichen nach ihrem Schulabschluss einen Beruf finden, in dem sie wirklich aufgehen und von innen heraus den Antrieb haben, danach vielleicht weiterzumachen, ein Gewerbe anzumelden, oder eine sinnstiftende Führungsposition bekleiden können, ist es für mich das größte Geschenk.

 

Darauf gekommen bin ich übrigens, weil ich im Januar immer meinen Jahresplan niederschreibe und hier auch dieses Mal wieder das Motto „Menschen entwickeln“ in den Fokus gerückt ist. In unserer momentanen Situation, in der wir alle viel frei gewordene Zeiten haben, bieten sich auch viele Chancen zur Weiterbildung. Es gibt Apps, mit denen man an den langen Winterabenden beispielsweise eine neue Sprache lernen kann, oder man besucht einen Online-Lehrgang. Auch alte Hobby wieder auszugraben, kann in dieser Zeit ein Weiterentwicklungspotenzial sein. Redet man sich sonst doch oft ein, man habe fürs Musizieren oder Malen keine Zeit. Weil ich jetzt so viele Spieleabende mit den Kinder machen konnte, haben wir übrigens gemeinisam Pokern gelernt. Sehen wir also die positiven Auswirkungen der Pandemie und nutzen die Chance, uns weiterzuentwickeln.