Frankfurt is calling

Bei neuen Vorhaben und Projekten passt oft das Sprichwort „jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Seit 3 Monaten befinde ich mich in so einer Situation. Neben dem, dass wir unsere Dienstleistung Gebäudereinigung in München, Stuttgart und Nürnberg anbieten, haben wir uns entschieden, auch in Frankfurt tätig zu werden. Dabei wachsen wir mit Stammkunden mit, die dort neue Aufträge dazu bekommen und mit uns zusammenarbeiten wollen. Das sind beispielsweise Hausverwaltungen, mit denen wir oft schon viele Jahre verbandelt sind und die gegenseitige Zuverlässigkeit sehr schätzen.

 

So ein Aufbau eines neuen Standortes ist eine große Aufgabe. Im Vorfeld habe ich mich daher intensiv mit meinen engsten Vertrauten mit diesem Thema beschäftigt. Dabei stellt sich nach den speziellen Themen, wie dass eine Wohnung und ein Büro gefunden werden muss, geschweige denn gutes Personal, auch immer die allgemeine Frage nach dem Warum. Warum weiterwachsen, wo doch in München alles erfreulich läuft, wir eine angenehme Größe erreicht haben und gute Umsatzzahlen schreiben? Die Lösung ist immer die gleiche. Je größer wir werden, umso mehr Menschen können wir eine berufliche Heimat im Bereich Gebäudereinigung geben. In Arbeitsmarktsituationen wie derzeit stellt uns das Recruiting vor große Hindernisse. Aber der Aufwand eines Bewerbertages, Führen eines Bewerberpools, Vor- und Einstellungsgesprächen ist es uns wert, neue Kollegen zu finden die zu uns passen. Dank unseres umfangreichen Maßnahmenkataloges aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement wird es ihnen bei uns auch langfristig gut gehen.

 

Die Intension ist also sonnenklar. Trotzdem ist es selbst für mich, der ich wirklich viel unterwegs bin, ein mulmiges Gefühl, in einer fremden Stadt, die so weit entfernt ist, Fuß zu fassen. Da musste ich mich auch erst einmal mit einem Stadtplan hinsetzen, um mich zurecht zu finden. Zwei Tage habe ich im Dezember dort verbracht, um mir auch ein Bild von den neuen Objekten zu machen. So viele neue Eindrücke und Besichtigungstermine im 30-Minuten Takt haben mich ganz schön geschlaucht, aber auch zufrieden wieder heim kommen lassen.

 

Auf dem Bild sieht man Theresa, Christian, Fabian und mich im Nebel. So fühlt sich das Projekt auch an! Ich sage immer: „Ich hasse erste Male“. Da fehlt einem noch die wohlige Sicherheit, die entsteht, wenn man mit Menschen, Dingen oder Orten öfters zu tun hat. Insofern musste ich jetzt einfach eine Weile auf Sicht fahren. Jetzt habe ich den nötigen Überblick und jetzt, Anfang 2019, wird Vollgas gegeben J