Hinter jedem Türchen ein Wasserle

oder: woher kommt eigentlich der Adventskalender

Bevor uns der Winter einen Strich durch die Rechnung macht, geben unsere Glasreiniger nochmal alles. „Solange kein strenger Frost kommt, wird gearbeitet“ ist das Motto unserer fleißigen Kolleginnen und Kollegen. Kurz vor Saisonende möchten wir noch alle terminierten Aufträge abschließen. Dazu haben wir für die letzten Wochen das Team nochmal aufgerüstet und zusammengezogen. Daraufhin hat sich an einem unserer Objekte in München folgendes Bild geboten, dass uns an einen Adventskalender erinnert, quasi jedem Türchen ein Wasserle.

Den Adventskalender gibt es schon lange, und nicht nur Kinder erfreuen sich an seinen Süßigkeiten, die die Zeit bis Heiligabend versüßen. Doch woher kommt die Tradition eigentlich?

 

Schon seit dem 19. Jahrhundert gibt es den Adventskalender, der heute in vielen christlich geprägten Ländern die vorweihnachtliche Zeit verkürzen soll.

Um das Jahr 1902 kam dann der erste gedruckte Adventskalender auf den Markt. Ein Münchner Verleger tat dies angeblich in Erinnerung an einen Familienbrauch: Seine Mutter hatte für ihn einst 24 Kekse an einem Karton befestigt, um dem Sohn das Warten auf Weihnachten zu erleichtern.

Ab etwa 1920 verbreiteten sich Kalender mit Türchen zum Öffnen, wie wir sie heute kennen. In den kleinen Fächern befindet sich meist ein Stück Schokolade in weihnachtlicher Form. Mit einer kleinen Überraschung pro Tag fällt das Warten bekanntlich nicht ganz so schwer.

 

In diesem Sinne wünschen wir eine kurzweilige Adventszeit und dass der Vorweihnachtsstress gar nicht erst entsteht. Unseren Kollegen in der Glasreinigung wünschen wir noch ein paar frostfreie Tage und viele warme Gedanken.