Humorvolles zum Fasching

Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben: In der Münchner Gebäudereinigung Wasserle sind die Mitwirkenden das Kapital. Ohne Frage beschäftigen wir nur A-Mitarbeiter: hochmotiviert, fleißig, ehrlich loyal. Deshalb sind uns nachfolgende Büro-Charaktere natürlich völlig fremd 😉

 

Männer

Der Angeber
Bei diesem Typ tragen Kolleginnen besser eine Sonnenbrille – er ist ein erfolgreicher Blender. Ohne ihn, gibt er an, „wäre die Firma längst bankrott“. Vor „Wasserle“ hat er natürlich beim Marktführer gearbeitet. Spätestens mit 50 will er in Rente gehen und nach Miami ziehen. In seine Villa, versteht sich.

Der Teddybär
Sein Motto: Probier’s mal mit Gemütlichkeit. Während den restlichen Kollegen stressbedingte Schweißperlen auf der Stirn stehen, kocht er in aller Ruhe seinen Yogitee. Man kann ihm nichts übel nehmen. Und genau das nimmt man ihm übel.

Der Macho
Für Kollegen ist er Vorbild – Sie hängen an seinen Lippen, um die neusten Modetipps aufzusaugen, oder um zu erfahren, wo die heißesten Frauen rumschwirren. Kolleginnen tituliert der Macho pauschal mit „Mädels“, auf deren Hintern er gern mal Hand anlegt.

Der Besserwisser
Fragt man ihn nach dem heutigen Datum, hält er einen Vortrag über den chinesischen Kalender. Der Hobby-Einstein weiß alles – vor allem weiß er es besser. Widerspruch ist dabei zwecklos! Rutscht die intellektuelle Nickelbrille auf die Nase, rückt die die nächste Belehrung bedrohlich nahe. Jedes Gespräch gleicht einer Vorlesung. Er begrüßt Kollegen mit Aristoteles-Zitaten, nervt mit lateinischen Sprüchen. Nur Humor hat dieses lebende Lexikon nicht.

Der Bürokrat
Seine Leidenschaft: Aktenvermerke. Dieser Kollegentyp protokolliert, archiviert und dokumentiert einfach alles. Seine Arbeitszeit wird minutiös vermerkt, die der anderen übrigens auch. „So bin ich auf der sicheren Seite“, glaubt der Bürokrat. Briefe beginnt er gern mit dem Hinweis: „In meinem Memo vom letzten Donnerstag wies ich bereits darauf hin…“

Frauen

Die Zicke
Die Bürozicke ist Spielverderber aus Berufung. Mit scharfem Blick auf die Uhr tadelt sie Zu-spät-Kommer und Privattelefonate sind für genauso verwerflich wie rote Lippen und Tipp-Ex- Korrekturen.

Die Klatschtante
Achtung, Lauschangriff! Keine Info ist vor ihr sicher. Die Bürowanze hat an allen Wänden Ohren, hat scheinbar in jede Telefonleitung angezapft. Als lebender News-Ticker weiß sie vor allen anderen über die pikanten Firmen-Details Bescheid.

Der Oldtimer
„Ich bin schon seit 30 Jahren dabei“, blökt die Alteingesessene. Sie nervt uns mit Standpauken von der guten alten Zeit, als Lehrjahre noch keine Herrenjahre waren. Sie hemmt unsere Kreativität mit verstaubten Ansichten.

Das Püppchen
Kulleraugen, Schmollmund, Minirock: Ihre Schreibtischschublade gleicht dem Lager einer Kosmetikfirma. Männer becirct sie mit ihrem Augenaufschlag, ihrer säuselnden Stimme und endlos langen Beinen.

Das Sensibelchen
Auf ein fröhliches „Guten Morgen“ antwortet sie: „Du hast gut reden.“ Das Kind von Sensibelchen plagt zum x-tenmal in diesem Monat “ ein grauenhafter Schnupfen“. Nach der Frühstückspause ist diese Mimose bereits „fix und fertig“…

Die Anbiederin
Ihr einziges Interesse gilt dem Mann an der Spitze. Wo immer Big Boss aufkreuzt, schleicht sie an seiner Seite, zwingt ihn zu Smalltalk. Einfach peinlich diese Chefklette.

Die Karrieristin
Elegant, extravagant, ehrgeizig: Die Pläne dieser Streberin sind so exklusiv wie ihr Designer Outfit: Gucci-Anzug,YSL-Ohrringe, Louis Viton Tasche. Sie schuftet bis spät in die Nacht, belegt in den Ferien Weiterbildungskurse und verzichtet natürlich auf Mittagspausen.

Die Vitamin-B-Spritze
Sie joggt zufällig mit der Frau des Chefs und gehört damit folglich schon fast zu seiner Familie. Das verbindet! Und sie lässt es alle spüren, indem sie öffentlich Grüße an die Frau anschafft. Mit Praktikanten, Auszubildenden und Kollegen bleibt sie lieber förmlich.