Mein Unternehmer-Vorbild ist Prof. Dr. Jörg Knoblauch

Eine Gebrauchsanweisung für einen Menschen? Klingt exotisch. Diese und zahlreiche weitere Besonderheiten machen Professor Jörg Knoblauch für mich so interessant und inspirierend. Jede seiner Ideen, die ich bis jetzt umgesetzt habe, war sehr erfolgreich.

 

Da habe selbst ich mir die Finger verbrannt

In meinen unternehmerischen Anfängen steckte ich auch schon voller Tatkraft und Ideale. Ebenfalls gehörte damals schon zu meiner Einstellung, dass ich mich nur mit Spitzenleistungen zufrieden gebe. Als Unternehmensberatung musste es für mich also der renomierteste Coach sein, der irgendwie zu greifen war. Die Wahl war eindeutig und ist auf: Professor Jörg Knoblauch – Ingenieurstudium, Studium der Betriebswirtschaft in den USA, Dissertation, Honorarprofessor; Unternehmer, Bestsellerautor, Keynote-Speaker – gefallen. Bei einem unserer ersten Zusammentreffen habe ich gleich mal gewagt, seine Theorie zum Thema A, B und C-Mitarbeiter in Frage zu stellen. Ein Versuch war es wert…

 

Mitarbeiter sind der längste Hebel

Gemäß der ABC-Personal-Strategie von Jörg Knoblauch gibt es 3 Typen von Mitarbeitern:

  • Der A-Mitarbeiter zieht den Karren
  • Der B-Mitarbeiter geht nebenher
  • Der C-Mitarbeiter setzt sich oben drauf und lässt sich ziehen.

Es geht hierbei darum, ein Unternehmen weiter voranzubringen und dessen wirtschaftliche Ergebnisse durch die richtigen Mitarbeiter zu optimieren. Nur wer exzellente Mitarbeiter hat, wird demnach seine Firma erfolgreich führen. Auch die erfolgreichsten Unternehmen weltweit kann man, Prof. Knoblauch nach, ganz einfach an einem Kriterium erkennen: Am Anteil der so genannten A-Mitarbeiter. Hier gilt die Faustregel: Sie können ihn gar nicht überbezahlen, und der C-Mitarbeiter – egal, was er verdient – ist immer zu teuer.

 

Mit-Unternehmer statt nur Mitarbeiter

Jörg Knoblauch ist Focus-online-Experte und wurde zum Thema Management interviewt. Sein Statement hier: „Erfolgreiche Unternehmen brauchen nur zwei Hierarchieebenen“. Ich freue mich und fühle mich geehrt, dass ich mit meinem Gebäudereinigungsunternehmen aus München, im Artikel von Jörg Knoblauch als positives Beispiel genannt und zitiert wurde. Auch mein Führungsteam unseres Münchner Gebäudereinigungsunternehmens und ich sind überzeugt, dass flache Hirachien und schlanke Unternehmensstukturen dabei helfen, als Chef im direkten Kontakt zum Mitarbeiter zu stehen. So hat Google-Chef Larry Page, alle Bewerbungsgespräche mit seinen 20.000 Mitarbeitern persönlich geführt.

 

Querdenken!

Ich bin überzeugt davon und lasse mich seit nunmehr fast zehn Jahren, jeweils vier Mal jährlich im „Sprinterclub“ von Prof. Dr. Jörg Knoblauch davon inspirieren, ungewöhnliche und manchmal auch wagemutig neue Wege zu gehen. Das langfristige Ziel dabei ist ein demokratisches, selbstorganisiertes Unternehmen zu formen. Mitarbeiter sind dabei die wichtigste Ressource! Bei mir steht der Mensch ohnehin im Mittelpunkt. Der Artikel im Focus online bestärkt mich noch mehr darin, dass jede Minute und jeder Euro, den wir als Unternehmen in die Rekrutierung und Bindung unserer Mit-Unternehmer stecken, bestens investiert ist!