Trotz Firma, Politik und Ehrenamt will ich ein guter Vater sein

Das wertvollste was wir haben ist Zeit. Jeder entscheidet selbst, wem er seine Zeit schenkt. Welchem Arbeitgeber, welchem Verein oder Institution oder welchen Menschen aus dem persönlichen Umfeld – und wie viel davon.

 

Oft reichen mir die 24 Stunden pro Tag nicht. Dafür habe ich oft viel zu viele Ideen und Engagements. Ich habe immer im  Hinterkopf, es gibt nur dieses eine Leben und das möchte ich in jedem Bereich möglichst intensiv leben. In Phasen einer Firmenneugründung oder wenn die Ausbildungsmesse vor der Türe steht, für die ich mich ehrenamtlich einsetze, kommen andere Bereich freilich zu kurz.

 

Leider ist es oft so, dass ich dann nur Zeit aus dem Lebensbereich „Familie“ abzwacken kann, weil sonst wo anders etwas anbrennt. Jetzt durch den Umzug des Verwaltungssitzes der Gebäudereinigung Wasserle aus München nach Kaufering, wird es etwas leichter. Jetzt haben wir unsere Privatwohnung standortgleich mit dem Büro und der Kletterei gelegt, was mir ermöglicht, beispielsweise mit den Kindern zu Mittag zu essen.

 

Gerne habe ich es auch, wenn ich die Kinder an einem Arbeitsalltag teilhaben lassen kann. Ich erkläre dann gerne alles was ich tue und freue mich, wenn einzelne Infos hängen bleiben. Vielleicht sitze ich weniger mit ihnen am Boden und baue Lego, aber es macht ihnen genauso viel Freunde, gelegentlich mit mir Hebebühne zu fahren, andere Firmen zu besichtigen oder einfach mal alte Unterlagen im Büro zu schreddern.

 

Als Unternehmer hofft man natürlich immer irgendwie, dass der Nachwuchs Interesse an der eigenen Firma zeigt und später sogar vielleicht dort einsteigen möchte. Sicher ist es daher gut, wenn man sie schon früh damit zusammenbringt. Außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung, wie schön es ist, der Sohn vom Chef zu sein. Mit allen Rechten und auch Pflichten.