Von den Grundsätzen des menschlichen Miteinanders

Während unserer Strategietage am vergangenen Wochenende  haben wir im gewohnten Rhythmus – alle 6 Monate – unseren Ist-Zustand in der Gebäudereinigung Wasserle aus München analysiert. Zusammen mit „Tempus“, unserer langjährigen Consultingfirma leiten wir uns hierbei immer Ziele ab, die wir im kommenden halben Jahr mit Nachdruck verfolgen. Ziele, die ein Einzelner, ein Bereich oder das gesamte Team gemeinsam erreichen kann.

 

Die neu geborene Firma „Kletterei“ hat ebenfalls ihren ersten Strategietag abgehalten. Schließlich hat sich das Format bewährt und bei einer Neugründung ist die Festlegung einer gemeinsamen Stoßrichtung umso wichtiger.  Dabei ging es auch um Leitlinien und Werte. Ein Teilnehmer schlug dabei vor, „Freundlichkeit“ als einen unserer verbindlichen Werte festzulegen. Ein lobenswerter Gedanke. Daraufhin kam jedoch von einem Kollegen die Anmerkung, dies sei nicht nötig, denn Freundlichkeit gehöre schließlich zu den Grundsätzen des menschlichen Miteinanders und muss daher nicht explizit genannt werden – Freundlichkeit ist eine Selbstverständlichkeit.

 

Ich habe dann darüber nachgedacht, ob meine sonstigen Werte vielleicht auch schon eine Selbstverständlichkeit sind. Denn dann könnte ich mit meinem Team nur noch an speziellen Zielen arbeiten, wie unsere bekannte Mission, „das Image der Gebäudereinigung in Deutschland nachhaltig zu verbessern“.

 

Authentisch sein
Sei du selbst! Versuche nicht deine Persönlichkeit zu verstellen, sonst entfremdest du dich von dir selbst. Das merken nicht nur wir, sondern auch andere.

Wer authentisch ist, kann in jeder Situation überzeugend, sympathisch und glaubwürdig sein.

Denn: in unserer eigenen Haut fühlen wir uns am wohlsten! So bleiben wir offen und ehrlich.

 

Vom anderen her denken
Ob es der Kunde oder der Kollege ist: Die besten Entscheidungen treffen wir, wenn wir sie aus Sicht des jeweiligen Gegenübers treffen. Überlegen wir in jeder Situation sorgfältig unser Handeln und unsere Verhaltensweisen ihnen gegenüber. Fragen wir uns: Welche Reaktionen würde unser Verhalten bei unserem Gegenüber auslösen, wenn wir an seiner Stelle wären?

Überlegen wir gewissenhaft und spielen die verschiedenen Alternativen durch. Sagen oder unternehmen wir nichts, was wir nicht vorher aus der Sicht des Anderen überdacht haben. Bleiben wir der Linie treu: Behandeln wir den Anderen so, wie auch wir selbst behandelt werden möchten.

Führen durch Lob und Anerkennung

Lob und Anerkennung macht stark, leistungsfähig und selbstbewusst. Jeder Mensch sehnt sich bewusst oder unbewusst nach Lob und Anerkennung durch sein Umfeld.

Ehrliches Lob und aufrichtige Anerkennung sind wirkungsvolle Möglichkeiten, Menschen zu motivieren, sie glücklich zu machen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken.

Unterstellen wir immer das Beste: Machen wir uns die guten Eigenschaften der Menschen in unserer Umgebung bewusst und gehen wir immer davon aus, dass Worte und Handlungen positiv gemeint sind.