Was für ein Glück, in der heutigen Zeit zu leben

Die Welt orientiert sich permanent Richtung Zukunft. Das ist wichtig und richtig. Manchmal habe ich Sorge, in dieser schnelllebigen und modernen Zeit mitzukommen. Was gestern noch undenkbar war, rückt morgen schon in greifbare Nähe und ist übermorgen umgesetzt. Google, der Suchmaschinen-Riese, investiert seit 2010 in die Forschung selbstfahrender Autos. Wer jetzt einen TESLA kauft, bekommt die Selbstfahrfunktion bereits inklusive dazu. Sie ist noch nicht freigeschaltet, weil uns hier die Rechtsprechung im Weg steht, aber technisch ist das Fahrzeug in der Lage autonom zu fahren. Sobald das in Deutschland erlaubt ist, wird ein Update aufgespielt und der Fahrer braucht nur noch anwesend sein. Ein weiteres erschlagendes Argument für den Einsatz von elektrischen Autos, wie ich finde. Auch als Antwort auf die ständig steigende Feinstaubbelastung Münchens, die wir auch bei der Reinigung der Fassaden am Mittleren Ring zwei Mal jährlich aufs Neue erleben dürfen.

 

Durch meinen Blog, unseren Newsletter, zahlreiche Vorträge über unser Unternehmen und unsere monatliche Firmenbroschüre für Kunden und Mitarbeiter, bin ich es gewohnt, viel Output zu geben. Meine Inspirationen dafür finde ich beispielsweise bei Prof. Dr. Jörg Knoblauch, dem Geschäftsführer der Firma Tempus, der mir seit meiner Unternehmensgründung immer ein unternehmerisches Vorbild war. Von seinem letzten Grußwort in der hauseigenen Zeitschrift „klappe“ ist mir folgender Satz hängen geblieben:

 

 

„Selten lag so viel Zukunft in der Luft wie in unseren Tagen: Undenkbarstes rückt in greifbare Nähe, Unerwartetes überrascht uns, Untypisches wird alltäglich.

 

In diesem Umfeld wollen wir Spuren hinterlassen.“

 

 

Das Zitat gefällt mir deshalb so gut, weil Jörg unseren aktuellen Zeitgeist in so kurzen Worten, so exakt auf den Punkt bringt. Er spricht mir aus der Seele. Alle Wege, unser Menschenbild, unsere Philosophie, unsere Werte und unsere Mission in die Welt hinaus zu kommunizieren, haben ein Ziel: Empfänger zu finden, die sie verbreiten oder im besten Fall auf ihre Familie, ihr Unternehmen, ihr Umfeld anwenden.

 

Das Ziel meiner Vorträge und Publikationen ist folgendes: Meine Anschauungen, Erfahrungen und Überzeugungen helfen im besten Fall unseren Kolleginnen und Kollegen zu einem selbstbestimmten Leben und Arbeiten. Bei der strategischen Unternehmensplanung habe ich deshalb als Etappenziel gewählt, im Jahr 2025, mindestens 500 Menschen eine berufliche Heimat zu geben.