Wasserle GmbH & Co KG hat zweiten Geschäftsführer

Wasserle GmbH & Co KG hat
zweiten Geschäftsführer 

Neue Strukturen schaffen Möglichkeit, gesellschaftliches Engagement mit Familie zu verbinden – Windacher Gebäudereiniger stellt sich breiter auf

Markus Wasserle hat seinen Bruder Michael zum Mit-Geschäftsführer in seiner Gebäudereinigungsfirma bestellt. Somit kann der 32-Jährige, der im Juni zum vierten Mal Vater wird, sich weiterhin gesellschaftlich engagieren und gleichzeitig besser für seine Familie da sein.

Markus Wasserle bleibt Geschäftsführer der 2004 gegründeten Wasserle GmbH & Co KG. Sein 31-jährigen Bruder Michael, der seit 2006 als Gebäudereinigungsmeister mit im Unternehmen ist und schon seit einigen Jahren als Prokurist Verantwortung für die 160 Mitarbeiter trug, ist seit 1. Mai neben ihm gleichberechtigter Geschäftsführer.

Holt seinen Bruder Michael (l.) mit in die unternehmerische Verantwortung: Gebäudereiniger Markus Wasserle (r.). FOTO: PRIVAT

Damit will Wasserle, der seit 2008 auch Kreisrat ist, mehr Zeit für seine Ehrenämter gewinnen. Bereits zum vierten Mal organisiert der umtriebige Unternehmer am 26./27. September die Ausbildungsmesse auf dem Kauferinger Sportgelände.
„Im Vorfeld rühre ich jedes Jahr bei vielen Veranstaltungen und bei zwölf Schulen die Werbetrommel für die Ausbildungsmesse“, gibt Wasserle ein Beispiel für den zeitlichen Aufwand, den er allein für dieses Thema jedes Jahr betreibt. Hier kommen mittlerweile jedes Jahr 120 regionale Aussteller zusammen, deren Stände an beiden Tagen 5000 Interessierte besuchen. „Die berufliche Zukunft junger Leute ist mir sehr wichtig, daher engagiere ich mich ehrenamtlich mit der Ausbildungsmesse für unsere Jugend im Landkreis Landsberg“, begründet Markus Wasserle sein Engagement.

Für die Firmen sei es wichtig, qualifizierten Nachwuchs zu finden. Aus eigener Erfahrung als Gebäudereiniger weiß Markus Wasserle, wie schwierig es ist, offene Ausbildungsplätze in seiner Firma Jahr für Jahr neu zu besetzen. Wegen des jährlichen Wachstums von bis zu 15 Prozent haben Qualifizierte mit Engagement bei ihm gute Aufstiegs- und Entfaltungschancen, wie das Beispiel seines Bruders zeigt. Aktuell reinigt die Firma bei rund 70 Kunden im wöchentlichen Rhythmus Büros, und Treppenhäuser. Bei 30 weiteren, wie etwa der TU München, bringen die Teams einmal jährlich die Glasfassaden auf Hochglanz.

Bereits zum Jahreswechsel hatte Wasserle seine 2011 ausgegründete Deutsche Tiefgaragenreinigungs GmbH in Martinsried seinem langjährigen Freund und Mitarbeiter Florian Seiler verkauft. Dass auch hier der Windacher seinen eigenen Ansprüchen gerecht wird, belegen zwei Faktoren: Das deutlich höhere Gebot eines externen Bieters hatte Wasserle ausgeschlagen. Auch beteiligte der 32-Jährige Seiler nicht nur, sondern überließ ihm die gesamte noch junge Firma.

Mit der Geschäftsidee eines auf die Tiefgaragenreinigung spezialisierten Fachbetriebs hat Wasserle eine echte Marktlücke erkannt und ins Schwarze getroffen. „Die Gründungs- und Anfangszeit der Deutschen Tiefgaragenreinigungs GmbH haben wir hervorragend gemeistert. Es freut mich sehr, Florian Seiler ein gesundes, stabiles und bewährtes Geschäftsmodell übergeben zu können,“ sagt Wasserle, der nun seinem Freund auf solider Grundlage die Verwirklichung seiner geschäftlichen Visionen ermöglichen will.

Der Kommunalpolitiker: „Als Unternehmer möchte ich mehr Verantwortung für unsere Region und die Menschen vor Ort übernehmen.“ Mit der breiter aufgestellten Gebäudereinigung habe er nun größere Freiräume, sich für die Gesellschaft zu engagieren und für seine Familie da zu sein. Man könne im Leben gar nicht früh genug damit beginnen, das Loslassen zu üben, sagt der Unternehmer, der sich nun auf sein viertes Kind freut. www.wasserle.de