Wer positiv denkt, hat mehr vom Leben

Das Thema Gesundheit ist allgegenwärtig. Letzte Woche durften wir ein Seminar zu diesem Thema genießen. Es ging um gesundheitsgerechtes Führen – welche Maßnahmen bieten sich an und wie können sie in die Praxis umgesetzt werden.

 

Der Workshop war für die Führungskräfte der Gebäudereinigung Wasserle ausgelegt und in zwei wesentliche Bausteine aufgeteilt. Führung und Gesundheit. Am Anfang konnte jeder seinen persönlichen Führungsstil herausfinden und die Vor- und Nachteile dazu aufgezeigt bekommen (Autoritär, Kooperativ, Laissez-faire). Es ging dabei auch um die Reflexion der eigenen Führungsrolle und der damit verbundenen Erwartungen. Das war hilfreich, denn im hektischen Münchner Alltag kommen Reflexionen nämlich gerne zu kurz.  Auch wurden wir zu den Auswirkungen unseres Führungsverhaltens sensibilisiert und haben gelernt, wie sich dies auf Gesundheit und Wohlergehen der Kolleginnen und Kollegen in der Reinigung auswirkt. Darauf aufbauend konnte jeder individuelle Impulse zur Verbesserung des eigenen Handlungsspektrums mitnehmen.

 

Obwohl wir mit einer Krankheitsquote von 1,4% im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements ohnehin schon recht gut dabei sind, haben wir uns wieder für dieses Themengebiet entschieden. Der Referent Max Huterer erwies sich als kompetent und wahrer Meister darin, eine aufgelockerte, konstruktive Stimmung zu schaffen. In den ersten Minuten musste er sich noch drauf einstellen, dass er es mit der Gebäudereinigung Wasserle mit einem Unternehmen zu tun hat, das schon viele Register gezogen hat. Er erkannte bald, dass wir, was die Gesunderhaltung unserer Mitarbeiter in und um München angeht, bereits alle möglichen Maßnahmen anbieten.

 

Konzentriert haben wir uns deshalb auf wissenswerte Fakten zum Thema Schlaf, innere Zufriedenheit, Psyche, Ernährung, körperliche Betätigung und Belastungen bzw. wie diese gemindert werden können. Die gewonnene Zeit könnten wir für konkrete Fälle verwenden, die unseren Führungskräften auf den Nägeln brennen. Schwerpunkt war der ungleichmäßige Arbeitsanfall, der einigen zu schaffen macht, sowie die Übertragung von Verantwortung.

 

Mitgenommen haben wir, dass das Wichtigste im (Arbeits)leben ist: ein gutes, soziales Miteinander, sich Zeit für sich selbst nehmen, Lob und Anerkennung, sowie Fort- und Weiterbildung ist. Alles zusammen sorgt für physische und psychische Gesundheit.